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Meine kleine, blaue Welt

Busfahrer

Hellas! Bei aller telemedialer Negativberichterstattung, es ist Sommer in Deutschland und obwohl es zu warm ist, sollte man manche Dinge manche Male einfach positiv sehen. Ja, sogar ich denke manchmal so! In meinem Blog! Lasst uns also, liebe Gemeinde, einmal nicht zu denen schauen, deren kognitive Kapazitäten nur grade so für 'Atmen' oder 'Dumm dreinschaun' ausreichen, lass uns einmal unseren gesamten Freundes- und Bekanntenkreis außer Mama vergessen, lasst uns auch 99% der Menschen, die wir täglich treffen, einschließlich Nachbarn, Kommunitonen und die Schlampe in der Mensa, die mir heute nen Putenschnittzel statt nem Cordon Bleu auf den Teller gehaun hat (und das zum gleichen Preis!) übersehen und nach denen fragen, die nicht durch Hässlichkeit bei völliger Inkompetenz bestechen, Menschen, ohne die dieses Leben wohl kaum lebenswert wäre!

Busfahrer zum Beispiel. Was wäre die Welt ohne Busfahrer? Gut, man könnte auch fragen 'Was wäre die Welt ohne Busse?', aber der Ansatz ist schon falsch. Es geht um warmherziges Aufeinander zugehen, nicht kalte Technokratie. Außerdem sind Busse in Dresden speziell im Sommer meist viel zu stickig, überfüllt und zu allem Überfluss auch noch gelb! Busfahrer sind ganz selten gelb, die sitzen cool und völlig schweissfrei bei 45 Grad acht Stunden am Tag in ihrem Buss und chauffieren ihre Sonnenbrille. Tres chic!

Straßenbahnfahrer sind nicht ansatzweise so cool. Die müssen nur einen doofen Hebel und ein paar Knöpfe drücken und sitzen auch noch durch eine abgeschlossene Glastür von den Fahrgästen getrennt. Hat was paranoides. Dabei habe ich noch keinen Selbstmordattentäter gesehen, der eine Straßenbahn entführt um sie in den Firmensitz der Ostsächsischen Sparkasse zu lenken. Einerseits, weil es wohl nicht antikapitalistisch genug wäre, andererseits, weil das gar nicht geht. In den Firmensitz der Ostsächsischen Sparkasse führen nämlich gar keine Gleise. Als das Gebäude errichtet wurde, dachte man nämlich noch gar nicht an terroristenfreundliches Bauen. Aber es gibt ja auch gar keine Verordnung, die das vorschreibt (woran man erkennt, dass die Terroristenlobby in städtischen Behörden und Verkehrsministerien eindeutig unterrepräsentiert ist – Wie wäre es mit finanzieller Optimierung, Osama?).

Also zurück zu unseren Busfahrern. Was denkt so ein Busfahrer während der Fahrt? Denken alle das Gleiche? Wohl kaum, gibt es doch verschiedene Typen Busfahrer. Es gibt den rundlichen Alten, der besonnen und routiniert den Bus fährt, manchmal glaube ich, er ist froh, auf diese Weise ein paar Stunden dem Hausdra... der angetrauten Holden zu entkommen. Es gibt den Onkeltyp, der sicherlich auch eine kostenfreie Putze zu Hasue hat, aber wohl kaum den Weitblick, diesen Umstand schlecht zu finden. Es gibt den Jungspund, der die 'Karrierechancen in einem dynamischen Unternehmen', noch dazu mit 'teilweise über hundert Leuten hinter ihnen' toll fand, bis im dämmerte, dass er grade ne Ausbildung zum Busfahrer macht. Und es gibt den Mantatyp, bei dem nur das Fahrerfenster verhindert, dass er den Arm aus selbigem legt. Vokuhila vs. Halbglatze vs. 'Wir-müssen-morgen-Haare-schneiden-ich-brauch-den-Topf-grad-zum-kochen'. Was denken solche Menschen?

Warum wird man eigentlich Busfahrer? Gibt es, bevor man auf dem Karrierezweig 'Langzeitarbeitsloser Alkoholiker' landet, tatsächlich noch eine Verästelung, die mitten in die Ausbildungszentren städtischer Verkehrsbetriebe führt? Klar, für Fünfjährige ist der Job toll, direkt neben Astronaut und Feuerwehrmann, aber während der Physikunterricht den einen Jobwunsch relativiert und man bei der Jugendfeuerwehr doch nur den eigenen Brand stillt, spricht ja eigentlich nichts gegen 'Busfahrer' (außer Gehalt, Ansehen und der Tatsache, dass der Job ungefähr so sexy ist wie eine nässendes Hämatom). Und: Warum bleibt man Busfahrer? Wenn man schon einer ist und ein bisschen Geld hat, warum macht man dann nicht was ordentliches? Manager zu Beispiel. Die sind zwar auch beliebt wie Fusspilz aber kriegen sogar noch Geld, wenn sie was gegen die Wand fahren.

Sicherlich sind sie sich bewusst, dass sich so etwas die wenigsten fragen. Aber muss man es deswegen nicht grade fragen? Bewundernd den Grund für diese stoische Ruhe suchen? In einer Welt jenseits der Managergehälter all das so cool zu ertragen? Man sollte darüber nachdenken... Scheiße, mein Bus!!!

20.7.10 22:10


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Der Superdrache

Es ist mal wieder soweit, liebe Liebenden, Zeit, vom Einkaufen zu berichten. Glaubte ich noch, mit meiner Abhandlung über Muttis im Supermarkt den Eisberg hinreichend genau umrissen zu haben, kann ich jetzt doch die Gedanken und Gefühle des Titanic-Kapitäns nachempfinden. Es ist nur die Spitze, dahinter steht etwas viel, viel schlimmeres: Die Mutti der Muttis. Der SUPERDRACHE im Supermarkt.

Zur Gattung der Muttigen gehörend, legt die Supermutti eben dies uns bekannte Verhalten an den Tag. Wir erinnern uns: Von der heiligen Dreifaltigkeit der Waschmittel wie der EC-Karten bis zu Revierkämpfen an der Supermarktkasse. Einmal an selbiger angekommen, mutiert manche Mutti (selber Wortstamm – begriffliche Verwandschaft?) aber ungefragt: Sie geht noch fix was holen!!! Wobei 'fix' im Sinne von 'Ich klettere mal fix auf den Mount Everest' oder 'Ich sorge mal fix für Weltfrieden' verstanden werden darf. Also Muttis und Thüringern vorbehalten.

Dieses 'fix' sorgt für heftige Irritationen, weil man danach im Normalfall nachzählen muss, wie häuftig schon von Sommer- auf Winterzeit umgestellt wurde und umgekehrt. Und das nur, um die Uhr richtig zu stellen. Und nur die Erleichterung, dass die nicht gleich nen zweiten Wagen geholt, diesen ebenso vollgeramscht und zur Kasse mitgebracht hat, hält den Schaum vorm Mund weg und die Wut darüber im Zaum, dass ich meine drei Bier längst bezahlt hätte. Kann es einen Gott geben, der so etwas zulässt?

Es kann! Denn, wie bei Bonzenomi, wie bei normalen Muttis, der Herr mutet uns diesen Drachen zwar zu, aber er sorgt auch für ausgleichende Gerechtigkeit. Aber der Reihe nach.

Supermutti ist inzwischen vollbepackt wiedergekommen, legt das 'fix' geholte aufs Band und beginnt mit der Umschichtung des Berges da in ihrem Einkaufswagen. Vom Wagen aufs Band und von da direkt in den Einkaufskorb. Nun muss dazu erwähnt werden, dass der natürlich nicht reicht. Braucht sie noch Einkaufstüten. Pauschal erstmal mehrere nehmen? Nein! Die muss man ihr einzeln vorreichen. Was, wenn sie vier nimmt, braucht aber bloss drei? Dieses Loch in der Haushaltskasse zu schließen wäre sicher schwerer als das Ölleck im Golf von Mexiko! 9 Cent! Und es ist mehr als fraglich, ob BP das zahlt...

Entsprechend sehen die Tüten aus. Mittlerweile hat sie alles verpackt, um nicht zu sagen die Tüten komplett überladen, bezahlt und geht. Ich bin dran. 'Drei Mal?'. 'Jo'. '1,29 bitte'. Bier einsacken und – ich setze grade meinen Rucksack auf – RUMMS! Aber nicht bei mir, nein, Supermuttis Plastiktüten haben das getan, was Billigplastiktüten nun mal bei Zuladung einer halben Monatsration den Otto-Normal-SOS-Kinderdorfs tun: Sie kollabierten. Und nun liegt das ganze Zeug auf dem Boden vorm Supermarkt.

Der Milchdrink, der Joghurt: Entzwei! Ich sehe noch die Verpackung: 'Ideal für unterwegs!'. Hehe, jetzt nicht mehr.Aber am Ende hätte es eh nur der kleine gekriegt, der, festinstalliert vorm Fernseher seine 40 Kilo übergewicht zu vergessen suchend, zwischen der Tafel Vollmilchschokolade und der Tafel Weisse Schokolade auch mal was 'gesundes' braucht. Zyklon B ist eben auch gesünder als Senfgas.

Eine Tomate rollt über den Boden un harmoniert immer perfekter mit Suppermuttis Gesichtsfarbe. Soll sie sich beschweren? Das sie das ganze kaputte Zeug neu kriegt? Sie wird es sicher tun, aber im Angesicht der Peinlichkeit, wenn sie wieder rein muss, gönne ich ihr das. Warum hilft denn nur keiner beim Zusammensuchen? Tja, die Kassiererinnen haben zu tun. Hat sich ja doch schon ne ganz schön lange Schlange gebildet. Was kaufen diese Idioten, die da am Band stehen auch immer so viel???

20.7.10 22:09


myspace

Empörend (um wie Hagen Rether zu beginnen)! Nur muss ich nicht empört werden, ich bin es schon... Allseits bekanntes Phänomen: Man ist ja weltoffen. Und kommunikativ. Und verschliest sich nicht vor den Salbungen des 'Web 2.0'. Nennt man auch soziale Netzwerke. Und wie beim Einkaufen – was ja an sich nützlich und gewinnbringend ist – gibt es auch dort Ärgernisse, die den Spass verderben. Nicht etwa vollkommen überassimilierte Profile, die Niveau grundsätzlich nur von unten als Arroganz betrachten (wobei man sich fragt, wo die den Begriff von Niveau her haben) und immer öfter härter vorglühen als andere Bierschiss haben oder so, nein, diese sozial aktiven Post-Primaten kann man ja wenigstens noch in die Kategorie 'Vollpfosten – erträglich ab 10 Bier' einordnen. Auch nicht die BWL-Lackaffen mit über 1000 bestätigten Kontakten bei xing, aber weniger als 10 aktiven Synapsen im Grosshirn, die mit 13 zwar einen Bätscheler mit Eins Komma schlagmichtot, aber den Wissensstand eines Vierjährigen (ohne dessen Perspektive) haben. Die sind auch zu ertragen, seit die 'Ignorieren'-Funktion erfunden wurde. Und selbst diese mitteilungssüchtigen Ganztagsdeppen, die sich irgendwann bei Jade-Vanille-Lotustee in Grundschullehrer verlieben und aufs Land ziehen (bis ihnen alles zu viel wird, sie den 13 jährigen übergewichtigen Sohn, die 11-jährige magersüchtige Tochter und den komplett perspektivlosen Grundschullehrer verlassen, in die Stadt zurück ziehen und auf Fenchel-Anis-Kümmeltee umsteigen), selbst die sind zu ertragen (wobei es hier keine Verhaltensvorschrift gibt – der Volksmund sagt ab so ungefähr 2,5 Promille). Die Muttis der Supermärkte, die Pest sozialer Netzwerke, der definitive Tod jeglicher Intelligenz sind Personen, die meinen, ihre kümmerliche Existenz und ihren beschränkten Horizont durch tolle Designs oder tolle Animationen bei myspace aufpeppen zu können. Wer so etwas tut, hatte nur einen sozialen Kontakt in der Jugend: Die Faust vom Klassenschläger. Wer so etwas tut, den hat Mama nie an die Brust gelassen, weil sie das Kissen nicht von seinem Gesicht nehmen wollte. Wer so etwas tut, hat ein Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom. Und er hat es zurecht. Stellen wir uns ein solches bemitleidenswertes Mitglied der intellektuellen und gesellschaftlichen grauen Masse doch einmal vor: Mutterseelenallein sitzt er des abends vor dem Rechner (gerne auch sie), nach einem erlebnisreichen Tag, an dem er (sie) erst auf Arbeit bei irgendeiner bedeutungslosen, regionalen Krankenversicherung Fälle wie 'Dachdecker verstaucht sich Zeh' oder 'Angestellter hat Schnupfen' bearbeitet hat, danach im ebenfalls regionalen Kunst- und Kulturzentrum dadaistische Bilder von Seifenblasen gemalt hat und danach noch zur Entspannung etwas reiten war, auf einem gutmütigen Pony, was nur noch zwei Wochen von der Mutation zur Bulette entfernt ist. Seine Jugend hat ihn gestählt (weil damals nicht mal der Hund mit ihm spielen wollte). Seine 'Freunde' (elendige Vollspasten, die genau so sind wie er (sie)) trifft er auf myspace und im icq. Da geschieht es! Ein Bekannter (Peter Meyer, Michael Schmidt oder auch gerne mal Lieschen Müller) hat sich ein neues Design von einer In-Seite herruntergeladen. Und das steht jetzt auf myspace. Und das ist ja soooooooo bunt und sooooo cool und sooooo – fuck you... Zehn Minuten Plausch im icq später ist er auch auf der Seite und hat sich auch eins ausgesucht. Drei Stunden Klicken und 34,90 Euro telefonieren mit dem Kundendienst später ist es auch auf Seiner Seite. Schön bunt und streifenfrei lackiert. Gleichzeitig sitze ich vor dem Rechner, klicke mich gelangweilt durch Profile und brauche ganze Mondphasen um das Profil eben jenes Ritalinjunkies zu öffnen. Argh. Aber das Ganze geht ja noch weiter. Nicht, dass die IKEA-Hochglanzfamilie von den Plakaten der Dreisitzerabteilung (bissi Tommy Jaud muss einfach sein) jetzt schon am Ende wäre. Da hat man nach dem man Essen, Baden, vorher Scheissen, Dreimal an der Uni und 15 Mal im Puff war nun endlich die super-mega-donner-Grafik (bei der man auf einem 72-Zoll TFT-Monitor nur zwei Wochen scrollen muss, um ans andere Ende zu kommen) von Genosse Graufink endlich eingeladen (den Hintergrund für die myspace-Seite – die ganzen Animationen würden noch unzählige Essen, mindestens 20 bestandene Prüfungen und eine All-Inclusive-VIP-Member-Card im Night Affairs bedeuten), der Text auch schon – und was stellt man fest? Richtig, Dr. Cool mit dem letzten Flyer vom Highfield als Profilbild und dem unglaublich kreativen wie auch nichts-(oder manchmal auch grade viel-)sagenden Szene-Nickname hat darauf geachtet, dass man vor lauter ganz doller Grafik das, was er aufs Profil getippt hat nicht lesen kann. Schwarze Schrift auf größtenteils schwarzem Hintergrund. Impossibile. Elender Klappspaten!!! Aber auch hier gibt es natürlich eine Lösung (nachdem man die 20 Prüfungen bestanden hat und die Clubkarte – naja, reden wir nicht drüber...). 'Bearbeiten' 'Alles markieren' Na bitte. Nur das letzte Meisterstück, das erfährt man erst jetzt: Man hat es tatsächlich mit Peter Meyer zu tun, der Michael Schmidt tatsächlich auf seiner Seite für das tolle Design dankt und wirklich Sachbearbeiter bei der AOK Tiefost ist, Hobbys: Malen, reiten. OK, gelbeseiten.de, Suchbegriff 'Plutonium'. Argh....
6.9.09 19:29


Einkaufen für Profis

Nunu, das Thema 'Einkaufen' wurde ja bereits in diesem Blog thematisiert – oh Gott, zwei Wörter mit dem Wortstamm 'Thema' in einem Satz – meine ehemalige Deutschlehrerin würde mir mit einem Synonymwörterbuch den Scheitel grade ziehen – ok, sagen wir es kam bereits vor (und jetzt würde ich eine Predigt über Schachtelsätze bekommen...). Nun gibt es ja diverse Dinge, die einem beim einkaufen so richtig schön auf die Ketten gehen können, mehr noch als Bonzenomis, aber – grade dann, wie bei der Bonzenomi, als man sich denkt 'geht’s noch?!?' - grade dann zeigt sich, dass es doch ausgleichende Gerechtigkeit gibt. Vor allem, wenn es um die absolute Pest der Supermärkte geht.

Nicht etwas Mitarbeiterinnen, die in viel zu engen Gängen unbedingt das gesammte Warensortiment spazieren fahren müssen – gerne auch mal abstellen um noch was zu holen, was bewirkt das man selbst mitsamt seinem Einkaufswagen wieder rückwärts aus dem Gang raus muss (wobei man mit viel gutem Willen noch von verplant sprechen könnte – mangels guten Willen empfinde ich das als bösartig). Nein, das ist nicht das schlimmste.

Auch nicht die Birkenstockfraktion, die wahrscheinlich seit 1968 vorm Suppenregal steht und sich fragt, ob es heute Mittag Bio-Grünklößchensuppe mit feinen Gartenkräutern oder Bio-Waldkräutersuppe raffiniert komponiert mit zartem Tofu geben soll und selbst die rüstigen Senioren, den man zwar anerkennenden Respekt zollt, da sie auch im scheinbaren Spätherbst ihres Lebens noch laufen können, aber sich immer wieder fragt, warum die das in einem engen Supermarkt mit einem Einkaufswagen genau in der Mitte des Ganges und direkt vor mir machen müssen (und, nachdem man das Bewegungstempo mit der Entfernung, die es noch bis zu dem ist, was man haben will, hochgerechnet hat, sämtliche Termine für die nächsten drei Monate absagt...).

Nein, das allerschlimmste, die Pest der Discounter, der Drachen, der die Prinzessin bewacht sind -na? - richtig, junge Mütter (wobei 'jung' teilweise euphemistisch verstanden werden darf, denn dieses Verhalten ändert sich scheinbar bis zur Volljährigkeit von Cederik, Kevin oder Philomena nicht). Die, die mit ihrem Einkaufswagen einen Spitzenspringer abhängen würden, nur damit sie eher an der Kasse sind als andere (wobei andere nur ne Cola kaufen wollen und die für ihren Einkauf den Staatsetat einer mittleren karibischen Bananenrepublik löhnen). Die die einen roten Preisnachlass-Aufkleber aus 1000 m Entfernung durch fünf Regale durch erspähen aber zu doof sind, die Butter zu finden, wenn sie direkt davor stehen. Die, die grundsätzlich drei Packen Waschmittel kaufen (für Weißes, Buntes und Weiß-Buntes), aber bei anderen wichtigen Dingen versagen (welches Bier sollte ich mitbringen? Ach, soll er doch selber fahren, ich schlepp' dem doch nicht sein Bier noch hinterher, macht ja eh viel zu wenig mit *blahblahschimpf*...)

Grade eine solche Person kam natürlich heute beim Einkauf kurz vor mit (keuchend, versteht sich) an der Kasse an. Komischerweise war ihr Einkauf gar nicht soooo happig, am Ende nur n Fuffi, aber trotzdem, das letzte Meisterstück kam natürlich noch. Eine Blume, die mit 2,99 über die Kasse ging, aber es waren rote Etiketten mit 1,99 drauf dran. Zumindest bei allen anderen Blumen. Sie besteht darauf. Diskusion mit der Kassiererin, Lauf durch den gesamten Supermarkt. Ich beginne a la Tommy Jaud zu denken. Wenn die beim Sex genauso ist. 'Ist schon nach 14:37 vorbei, wir hatten aber 15:21 ausgemacht!' Und dabei ist Papi glücklich, dass es überhaupt geklappt hat und man möchte ihn bewundern, wie er 14:37 an Letizia Casta o.ä. An feurigen Sex und wahre erotische Abenteuer denken konnte – Was ungefähr so ist, als würde man an nen Ferrari denken und es nebenbei noch schaffen, nen Corsa zu montieren...

Hätte fast die Birkenstockfraktion umgerannt, als sie mit so nem weiteren Drahtgestell ankam. Marktleiterin anrufen, muss zurückgenommen werden. Boah, kann bitte in ihrer (der Mutti ihrer) IKEA-Küchenzeile Marke 'Hirnlös' mal ein 'Haft'-Dübel doch nicht so gut haften, damit der 'Tommy'-Hängeschrank mit bruchsicheren Glastüren an die Bilder von Cederik, Kevin oder Philomena geklebt sind und den Gläsern und den Glasschalen drinnen ihr Brillengestell bis ins Kleinhirn bohrt? Die Katze mal das Skateboard anstubsen, damit es genau vor der Treppe liegenbleibt, am Besten, wenn die Alte vollbepackt vom Einkauf wiederkommt? Wäre kein Verlust – Bier hat sie ja eh nicht mit. Egal, nicht drüber nachdenken, nicht aufregen, ok, sie hat's. Nur noch zahlen. Mit Karte, klar, Muttis scheinen eine Allergie gegen Barzahlung zu haben. Karte geht nicht, Zahlung nicht akzeptiert. Hö? Naja, jeder, der diese Gattung Mensch kennt, weiß, dass die mindestens drei EC-Karten dabeihaben, warum auch immer. 'Probieren Sie mal die hier!' - Karte geht nicht, Zahlung verweigert. Hui, ist da etwa jemand doch nicht so solvent, wie vorher gedacht? Hat Papi vielleicht mal nachgeschaut auf dem Konto und die Abbuchungen von Ives Rocher und Quelle vom Haushaltsgeld abgezogen? Keiner weiss es, aber mein zorniger Blick weicht einem Lächeln, mehr noch, als die dritte Karte auch nicht funktioniert. 'Gar kein Bargeld dabei?' Doch hat sie, zahlt sie halt Bar mit nem Fuffi. Äußerst widerwillig. Ihr Gesicht verriet mir, das irgendein Friseur heute wohl eine verlängerte Mittagspause haben wird – denn für den einen Euro nochwas Wechselgeld - pfff...

15.8.09 14:14


Mein Pott

Nunu, liebe Liebenden, es ist ja gemeinhin bekannt, dass Frodo, nach langem Warten auf den dritten Teil den einen Ring In die Falmmen des Schicksalsberges geschmissen hat (alternativ: MC Tyson aka Go-Go-Gollum biss den Finger ab und flog mitsamt dem Ring in die Suppe). Zu erwarten wäre also, dass die Lava den Ring schmolz und der Tektonische Kreislauf in als Rohgold wieder Fort Knox zuführte. Da aber die Erde unergründlich und Gottes Plan sowieso unbegreiflich ist, naja, ist dem eben nicht so.

Der neue Herr des EINEN Ringes ist nämlich kein wie auch immer colorierter US-Präsiedent, nein, es ist mein Mitbewohner. Und der EINE Ring ist auch nicht aus Gold, sondern aus Plastik, es ist unsere Kloschüssel (deswegen darf sich mein Mitbewohner auch '00-Agent' nennen – oh nein, Gnade für diesen Spruch, bitteeeeeeeeeeeeeee....).

Dieses Utensil wird von uns so genliebt, dass schon über Lobeshymnen nachgedacht wurde, leider waren wir für ein Sido-Cover nicht besoffen genug ('Meine, Stadt, mein Bezirk, mein Viertel, meine Gegend, meine Strße, meine Wohnung, mein Pott/ meine Gedanken, mein Herz, mein Leben, meine Welt reicht vom Bierschiss bis zum letzten Spülstop').

So, wo war ich... Ach ja, ne, egal, Schnitzel im Kopp. Sowas doofes. Nochmal lesen. Ahya. Nun darf dem werten Leser hier nicht verschwiegen werden, das die Macht des Rings so gewaltig ist, dass sie uns dauerhaft an ihn bindet. Nicht, wie der Schelm jetzt denken würde, weil wir so viel Scheisse machen, sondern, weil das FüllFentil kaputt ist, respektive war. Aber der Reihe nach. FüllFentil kaputt, Spülkasten hört net auf zu spülen, ok, Klemptner anrufen. Ne, erst bei der Wohnungsverwaltung. Wer machts? Keiner traut sich. Martin. Ok, Klemptner kommt, schaut sichs an, will ein Angebot schreiben. Kann ja net lange dauern. Als nach zig Wochen noch nix passiert war, gerierte sich die Frage, wer bei der Wohnungsgenossenschaft anruft wieder zum mittleren Melodram. Ich dieses Mal. Ok, Klempner kommt ne Woche später. Deswegen muss Alex früh Uhr morgens aufstehen, um zehn Minuten nach aufwachen (und fünf vor Morgenschiss – eigentlich, geht ja aber net) den Flaschner (sein wir mal weltoffen – Ein Herz für Franken) zu dem Scheisshaus zu lassen. Alles klar, alles gut, alles paletti. Spülkasten geht wieder, Alex auch – Bier holen. Schnitzel, Schnitzel, Schnitzel. Jetzt muss mal sich vorstellen, wie ein Zweijähriger den Finger immerwieder in den Guss der Fruchttorte drückt, um herrauszufinden, ob der Guss jetzt (5 Sekunden nach dem letzten Mal) schon fest ist. So ungefähr schaut ein 22-Jähriger aus, der alle 30 Sekunden sinnfreier Weise spült, und die einwandfreie Funktionsweise eines FüllFentils bewundert, später dann, dass das Ding ganz ohne Strom funktioniert und überhaupt genial und Blah... Schnitzel... Verflucht, ich kriegs nicht aus dem Kopp... Hubschrauber, Hubschrauber, Hubschrauber... Schnitzel, Schnitzel, Schnitzel... Fuck...

Und wenn man dann noch den Namen, den eben dieser Mitbewohner diesem Ding gab – Power-Pott – erfährt, glaubt mir, man möchte ins Kino rennen und rufen: 'Nein Frodo, hau ihn nicht rein, das Böse lebt sowieso im Ring weiter...'

15.8.09 14:13


Austreten

Und wiedermal eine bekannte Szenerie: Man war etwas tun. Etwas sinnvolles. Mit anderen. Man kann sich ja danach noch auf zwei oder drei BierCHEN in eine Kneipe setzen.Das aus den zwei oder drei gerne mal 10-15 werden ist bekannt, ebenso das man genau dann, wann man das wissen sollte, nicht daran denkt. Der Abend endete 7.30 bei einem Kumpel. Mittlerweile ist es am Folgetag, 15.30. Vor drei Stunden ist man das erste Mal erwacht. Als man feststellte, das Kopf bewegen mit unzumutbaren Schmerzen verbunden ist, stellte man die Versuchsreihe aber relativ schnell wieder ein. Vor zwei Stunden erwachte (erwachte? erwich? erwuch?) man ein zweites Mal und konstantierte, das Kopf bewegen mit zunehmender Schlafdauer weniger schmerzhaft wird. Allerdings führte dies zu der zusätzlichen Feststellumg, das Decke zurückschlagen gleich kalt am Sack und deswegen Decke wieder drauf, weiterjepennt. Vor einer Stunde ist man dann mal aufgestanden. Noch gradeso 'ne Kippe und 'nen Kaffee geschnorrt (vgl. Def: Nuttenfrühstück), bemerkt, dass definitiv keine Kippen und kein Bier mehr da ist (vgl. Def.: Übergesetzlicher Notstand) und sich dann auf den Nachhauseweg gemacht. Sogar am Hauptbahnhof angekommen. Und in eine Bahn gestiegen. Der Fahrtrichtung nach sogar der Richtigen. Und da sitzt du dann da. Du siehst aus wie drei Jahre Gulag. Mit einem Atemzug von dir könnte man einen vier Tonnen Elefanten einschläfern. Deine Klamotten haben alle Used-Look, leider auch beim Geruch (und du ehrlich gesagt auch). Du schaust aus dem Fenster. Du würdest genauso viel sehen, würdest du 'ne Wand anstarren. Oder 'nen onanierenden Buckelwal (Wobei ich nicht behaupten möchte, dass es wissenschaftlich gesichert ist, das Waale onanieren (Waale? Walen? Wäle? Bei Saal heisst's ja auch Säle - mit nur einem 'Ä', was schon wieder mehr wie Saeleé aussieht. Wahrscheinlich französisch für Zimmer, in denen Kapitulationen unterschrieben werden. Egal, ich schweife ab. Schweifen. Kein Mensch blickt bei den Klammern, die ich in diesem Nebensatz auf und zugemacht habe mehr durch. Ich beschließe, sie alle offenzulassen. Der Satz ist hier per Definition zu Ende. Punkt. Der Absatz auch. Punkt. Schweifen. Eine Überleitung auf Morgenmagazin-Niveau muss mir gestattet sein: Wenn man den Blick, den du da in der Bahn grade hast, beschreiben wöllte, könnte man sagen: Man lässt ihn schweifen (Wer nicht mehr weiss, wo wir uns grade befinden: Steht oben. Nachlesen, aber dali!) Man denkt an nichts böses. Das liegt wahrscheinlich daran: Man denkt an gar nichts. Die Teufelchen in deinem Kopf stehen grade vorm kognitiven Kadi und müssen den Engelchen erklären, warum man so sinnlos so viel Geld und einen kompletten Tag vergeudet hat. Inquisition im Kortex. Man bekommt von hier und da Gesprächsfetzen mit. Erika hat grade in der Bahn Beate getroffen. Und dabei hat sie vor zwei Stationen noch an Beate gedacht. Ein Zeichen? Sollte ich mir das merken, falls die Polizei irgendwann mal fragt. Erika noch heimlich fotografieren? Da ich nicht mehr feststellen kann, wer Erika und wer Beate ist, lasse ich es dann. Albrecht muss heute länger arbeiten. Am Freitag. Es sind in der Produktion noch einige Löcher zu stopfen, sagt seine Frau/ Freundin/ Köchin/ wie auch immer. Kreative Formulierung, denke ich mir. Dann geschieht es! Irgendwer sagt den Satz: 'Türkei ist nicht Europa. Und wird auch nicht in die EU aufgenommen. Sonst trete ich aus!' Zugegeben, dieser Satz ist nun wirklich nicht so gehaltvoll, als das er via Aufnahme in meinen Blog virtuell geadelt, wenn nicht gar seelig gesprochen werden sollte. Was danach in meinem Kopf passiert schon eher. Kann man aus der EU austreten? Ja, klar, Staaten können das aber schließlich bis 'Du' auch immerhin Deutschland, wer auch immer dieses Arschloch von 'Du' ist. Aber kann man als Einzelner wirklich aus der EU austreten? Kann man auch aus Deutschland austreten? Aus dem Rundfunkstaatsvertrag? Wäre praktisch, wegen GEZ-Gebühren. Oder aus dem Grundgesetz? Und dann einfach rauben, morden und vergewaltigen, wie man will? Oder aus der NATO - dann müsste jeder Selbstmordattentäter, der ein Flugzeug entführt, vorher fragen, ob denn alle Passagiere auch NATO-Mitglied sind. Wäre schlecht, weil könnte in günstigen Stunden sogar deutschen Beamten auffallen (Man munkelt, sie seien nicht so schlecht, wie ihr Ruf. Und schließlich findet auch ein blindes Huhn...) Und vor allem: Was passiert, wenn die in Brüssel erfahren, das Mandy S. aus D. (ich nenne sie einfach mal so) aus der EU austreten will? Ganze Euro-paletten mit Handtüchern werden vollgeschwitzt. Länderübergreifende Fraktionen begehen kollektiven Selbstmord. Nicolas Sarkozy beweist, das höhere als Lichtgeschwindigkeit möglich ist, nur indem er an allen Krisengesprächen, die er einberufen hat, teilnimmt. Nein, wahrscheinlich wird gar nix passieren. Angie wird vielleicht wenigstens öfftlich eine gemeinsame Lösung fordern (vgl. Volker Pispers - unbedingt anschauen!!!). Aber ansonsten wird nichts passieren. Und es ist auch komplett sinnlos, darüber nachzudenken. So sinnlos, wie dieser Text. Aber ich hatte meinen Spass beim schreiben...
9.1.09 20:42


Die BOMBE!!!

Ausnahmsweise auch mal was Ernsthaftes (Ja, Schaari, wirklich ernsthaft, nich bloss wirklich passiert - obwohl, das leider auch): Als der Autor diese Zeilen schrieb, war er wieder stark genug zum tippen. Vorher ging das eine ganze Weile nicht. Warum? Nun ja, ich hatte einen wichtigen Termin. Sollte 16 Uhr einen Bekannten dazu abholen. Wiedermal das allseits bekannte Phänomen: 16.05 bemerkt man, dass man eigentlich schon da sein sollte. Man raucht noch eine, macht sich langsam auf den Weg, wartet auf die Straba, setzt sich rein. Gedankenverloren. Ihr kennt diese Viererdinger, wo sich vier Leute setzen und sich trotzdem angucken können. Da saß ich. Bahn ziemlich voll. Omas stehen. Ich alleine auf einem Vierer. Mir Bockwurst, neben mir ist ja noch Platz. Und wenn die so arrogant sind, sich nicht neben mich zu setzen, bin ich so assozial, nicht aufzustehen. Egal. Eine Station weiter: Ein Mädel betritt die Bahn, erst sehe ich sie nur im Augenwinkel (weil Blick nach draussen). Dann der Fehler: Sie setzt sich auf den Platz genau mir gegenüber, vielleicht 80 cm von mir entfernt. Das Problem: Dieses Mädel war die BOMBE!!! Rote Haare. 90-60-90. Sommersprossen. Zuckersüß. Nein. Zuckertortensüß. Nein. Zuckertorte mit Caramell-Süß. Ihr merkt, das ist nicht mein Gebiet. Ich esse nicht so gerne süßes Zeug. Aber süß wie ein Schweinsbraten klingt scheisse. Verflucht, ich würde 'ne kostenlose, lebenslange Bierflatrate gegen die eintauschen. Ok, nicht angucken, Alex. Jeder Kerl weiss, dass das nicht geht. Die wird das schon nicht bemerken. Jeder Kerl weiss, das sie es natürlich bemerkt. Jetzt bloss cool bleiben. Leider hat Gott das 'Cool-bleiben in solchen Situationen' aus dem Genpool des Mannes entfernt. Beine zusammen, vorbeugen. Leicht, um ihr nicht zu Nahe zu kommen. Aber bitteschön so weit, dass keiner merkt, das man eine Latte hat, mit dem man 'nen Nagel in eine Stahlbetonwand kloppen könnte. Tommy Jaud wird mir verzeihen, aber es ist ein Irrtum, das in solchen Situationen mit 1000 Punkte Leuchtschrift das Wort 'Ficken' auf der Stirn steht. Geht gar nicht. Das ganze Blut wird schließlich grade mit Pumpleistungen, die sonst nur Ölfördertürme schaffen, in den Unterleib gepumpt. Um zwar nicht zum 100 m-Sprinten. Termin, Bekannter: Bockwurst. In zwei Stationen muss ich raus: Wie denn? Gehen unmöglich. Handy klingelt. Glücklicherweise ist der Vibra an und durch die erhöhte Sensibilität der Unter-der-Gürtellinie-Region krieg ich es mit. Deswegen haben Kerle ihr Handy in der Hosentasche. Aber was machen Frauen dann mit ihren Handtaschen? Egal. Bekannter dran. 'Wo bist du?' 'Hauptbahnhof' 'Dann warte da, ich komme hin' Im Nachhinein muss ich feststellen, dass es sich sehr schlecht spricht, wenn man nichtmal mehr die Spucke zum sabbern hat. Vorteilhaft. Sonst hätte ich jetzt wohl schon die ganze Bahn geflutet. Ich beende das Gespräch mit einem 'Ja'. Da die Kapazitäten meines Körpers aber grade definitiv nicht im Sprachzentrum der Hirns liegen, verschwindet da 'J' im präsexuellen Nirvana. Dürfte also mehr wie ein 'A' geklungen haben. Wie ein Baby. Ein großes, schweres Baby mit Kampfstiefeln, Dynamo-Schaal, Lederjacke und Kaputze auf dem Kopf. Wäre die Kleine Soziologie-Studentin, sie könnte ihr Doktorarbeit drüber schreiben, warum Männer in ihrer Gegenwart zu Dadaistischen Wortfetzen neigen. Die Welt ist ungerecht. Männer sollen das starke Geschlecht sein und ein Mädel reicht um uns zurück in die kognitive Steinzeit zu schicken. Reizüberflutung. Totale Lähmung. Ich sitze da wie ein Teletubbie in Stalingrad. Glücklicherweise musste sie auch am Hauptbahnhof raus. Als ich wieder halbwegs klar denken kann, ist sie natürlich weg. Keine Ahnung wohin. Mein Bekannter begrüßt mich. Wir sind spät dran. Aber an irgendwas von dem Termin errinnern werde ich mich sowieso nicht können...
9.1.09 20:40


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