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Mein Pott

Nunu, liebe Liebenden, es ist ja gemeinhin bekannt, dass Frodo, nach langem Warten auf den dritten Teil den einen Ring In die Falmmen des Schicksalsberges geschmissen hat (alternativ: MC Tyson aka Go-Go-Gollum biss den Finger ab und flog mitsamt dem Ring in die Suppe). Zu erwarten wäre also, dass die Lava den Ring schmolz und der Tektonische Kreislauf in als Rohgold wieder Fort Knox zuführte. Da aber die Erde unergründlich und Gottes Plan sowieso unbegreiflich ist, naja, ist dem eben nicht so.

Der neue Herr des EINEN Ringes ist nämlich kein wie auch immer colorierter US-Präsiedent, nein, es ist mein Mitbewohner. Und der EINE Ring ist auch nicht aus Gold, sondern aus Plastik, es ist unsere Kloschüssel (deswegen darf sich mein Mitbewohner auch '00-Agent' nennen – oh nein, Gnade für diesen Spruch, bitteeeeeeeeeeeeeee....).

Dieses Utensil wird von uns so genliebt, dass schon über Lobeshymnen nachgedacht wurde, leider waren wir für ein Sido-Cover nicht besoffen genug ('Meine, Stadt, mein Bezirk, mein Viertel, meine Gegend, meine Strße, meine Wohnung, mein Pott/ meine Gedanken, mein Herz, mein Leben, meine Welt reicht vom Bierschiss bis zum letzten Spülstop').

So, wo war ich... Ach ja, ne, egal, Schnitzel im Kopp. Sowas doofes. Nochmal lesen. Ahya. Nun darf dem werten Leser hier nicht verschwiegen werden, das die Macht des Rings so gewaltig ist, dass sie uns dauerhaft an ihn bindet. Nicht, wie der Schelm jetzt denken würde, weil wir so viel Scheisse machen, sondern, weil das FüllFentil kaputt ist, respektive war. Aber der Reihe nach. FüllFentil kaputt, Spülkasten hört net auf zu spülen, ok, Klemptner anrufen. Ne, erst bei der Wohnungsverwaltung. Wer machts? Keiner traut sich. Martin. Ok, Klemptner kommt, schaut sichs an, will ein Angebot schreiben. Kann ja net lange dauern. Als nach zig Wochen noch nix passiert war, gerierte sich die Frage, wer bei der Wohnungsgenossenschaft anruft wieder zum mittleren Melodram. Ich dieses Mal. Ok, Klempner kommt ne Woche später. Deswegen muss Alex früh Uhr morgens aufstehen, um zehn Minuten nach aufwachen (und fünf vor Morgenschiss – eigentlich, geht ja aber net) den Flaschner (sein wir mal weltoffen – Ein Herz für Franken) zu dem Scheisshaus zu lassen. Alles klar, alles gut, alles paletti. Spülkasten geht wieder, Alex auch – Bier holen. Schnitzel, Schnitzel, Schnitzel. Jetzt muss mal sich vorstellen, wie ein Zweijähriger den Finger immerwieder in den Guss der Fruchttorte drückt, um herrauszufinden, ob der Guss jetzt (5 Sekunden nach dem letzten Mal) schon fest ist. So ungefähr schaut ein 22-Jähriger aus, der alle 30 Sekunden sinnfreier Weise spült, und die einwandfreie Funktionsweise eines FüllFentils bewundert, später dann, dass das Ding ganz ohne Strom funktioniert und überhaupt genial und Blah... Schnitzel... Verflucht, ich kriegs nicht aus dem Kopp... Hubschrauber, Hubschrauber, Hubschrauber... Schnitzel, Schnitzel, Schnitzel... Fuck...

Und wenn man dann noch den Namen, den eben dieser Mitbewohner diesem Ding gab – Power-Pott – erfährt, glaubt mir, man möchte ins Kino rennen und rufen: 'Nein Frodo, hau ihn nicht rein, das Böse lebt sowieso im Ring weiter...'

15.8.09 14:13
 


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