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Mc Donald is(s)t gesund!!!

Jaja, schon ein bisschen älter, ich will ihn euch trotzdem nicht vorenthalten:

 

Leipzig, an einem sonnigen Donnerstagabend: Eine gute Freundin und ich sind zum Kaffe verabredet. Dass heisst: Eigentlich bin ich zum Kaffee verabredet, sie trinkt irgendwas unaussprechliches - wahrscheinlich entkoffeiniert ohne Zucker und mit extra Milch - Kaffee 2.0 sozusagen, aber... naja... egal... ich schweife schon wieder ab.

Nachdem wir uns über die aktuellsten Ereignisse in Freundeskreis und Verwandschaft ausgetauscht haben, beginnt eine 'lebhafte' Diskussion über Werbung. Im Focus diesesmal: TV-Werbung.

Besser gesagt: McDonald's (ja, ich schreibe auch in einem Blog noch McDonald's, weil es mir auf die Nerven geht, dass man nicht mal mehr Firmennamen nennen darf, wenn man über sie herzieht!). 'Der McDonalds-Salat ist wirklich frisch'. 'Aha'. 'Zumindest ist die Werbung dazu gut gemacht. Die mit den Frischetestern.' Nun muss über meine Fernsehgewohnheiten gesagt sein: Zur WM und zur Champions League schaue ich mal andere Sender, sonst ist mein Fernseher auf Phoenix, Arte und ZDF-Info geeicht. Ich fühle mich also nicht schuldig dabei, diese Werbung, die augenscheinlich vornehmend auf 'In-Sendern' läuft, nicht zu kennen. Fehleinschätzung! Mein leicht fragender Gesichtsausdruck wird mit einer bohrenden, nie ausgesprochenen Schuldzuweisung via hochgezogener Augenbraue gekontert. 'Wie, du kennst die neue McDonald's-Werbung nicht?'. Nein, ich kenne sie nicht. Ich sitze in neinem Straßencafe, ich werde sie jetzt auch nicht kennenlernen. Themenwechsel. Widerwillen, ihrerseits. Aber Themenwechsel.

Nun ja, so ein bisschen Intresse ist ja doch geweckt. Zuhause angekommen beginne ich im Netz zu suchen. 'McDonald's Werbung Frischetester'. 'Auf gut Glück' und ab dafür. Keine Treffer, die direkt zum Clip führen. Selbe Suchbegrgiffe bei youtube. Keine interessanten Treffer. Hallo, wie 2.0 kann eine Werbung sein, wenn man auf die HERSTELLERSEITE gehen muss, um sie anzuschauen???

Egal, mcdonalds.de, ich hab sie. Buffern. Und ab. Ich beginne mich zu fragen, ob ich heute abend aus purem Protest bei Burger King esse. In den ersten paar Sekunden erfährt man etwas von einer Maike, die einen Tag lang mit einem McDonald's-Laster durch die Welt gefahren ist. Katjes hat wenigstens Heidi Klum. Aber dann: Ein Schlag! 'Der Salat bei McDonald's ist wirklich frisch!'. Wow! Heidi Klum versucht mir seit zwei Jahren zu erzählen, dass in Joghurt Gums kein Fett drinnen ist. Ich habe während meiner Katjes-Diät trotzdem 14 Kilo zugenommen. Aber es ist wenigstens Heidi Klum. Dringend nachbessern, McDonald's!

Dann sieht man, wie der Salat geernet wird. Natürlich, per Hand. Irgendwo hinter Finnland muss es riesige landwirtschaftlich nutzbare Gebiete geben, in denen zig Millionen Menschen, die ihr Leben der Verbesserung der Salatqualität bei McDonald's verschrieben haben, freiwillig und ohne Lohn Salat für alle gefühlten 3*10^24 McDonald's-Fillialen der Welt stechen. Bevor ich etwas von polnischen Spargelste... pardon... osteuropäischen Hilfskräften in der gesammteuropäischen Landschaft tippen kann, hat mein Rechner weitergebuffert. Dann wird der Salat gewaschen. Klar, per Hand. Mit Wasser. Die hinterfinnischen Gutmenschen versuchen in 10 Sekunden per Hand mit klarem Wasser das abzuwaschen, was monatelang maschinell auf die Salatköpfe gesprüht wurde. Gutmenschen eben. Dann in den Kühllaster und direkt serviert. Das ist ja wirklich mal frisch.

Stop! Ich habe dir Probe auf's Exempel gemacht! Alles Lüge! Ich habe mit bei McDonald's einen Salat bestellt, bin aus dem Laden gerannt, und da führ kein Kühllaster fort. Egal. Mittlerweile sind die letzten paar Sekunden eingebuffert. 'Frischer ist es zuhause auch nicht!', erfährt man da. Aha. Und was lernen wir daraus? Halb Polen arbeitet hinter Finnland, McDonald's-Kühllaster haben Tarnschilder und in Maikes Kühlschrank wird künstliches Leben gezüchtet. Und sowas läuft vor 22 Uhr im deutschen Fernsehen...

 

 

9.1.09 20:35


Werbung


Liebe WoW-Freunde!

Bevor ihr mich zum 200sten Mal fragt, wann ich mich endlich anmelde und mitspiele. bitte ich folgendes zu beachten: Mein Zeitplan ist sehr ausgefüllt. Ich kann keine Instanzen mit euch zocken. Warum? Beispiel heute:

Grade erst war ich in den erleuchteten Hallen des REWE um mir etwas Tabak der Jakordia zu farmen. Nun werde ich mit meiner Level 70 Stopfmaschine mehrere Nikotin-Rauchwaren erschaffen, um dann meine Fähigkeit 'rauchen gehen' zu skillen. Wenn die dann highgeskillt ist, werde ich mit einigen Twinks von meinen Gildenmitgliedern die Instanz 'Zum Bautzener Tor' betreten, wo ich die bösen Feinde alias 'Stammkundschaft' mittels des Zaubers 'Mass Helles bestellen' auf meine Seite ziehen kann. Danach folgt der recht langweilige Kampf gegen den Boss 'Suff', der allerdings mit seinem Level 10 Delirium nichts gegen meine Level 200 Kampfleber ausrichten kann, weswegen ich ihn voll pwnen werde. Danach wechsele ich den realm auf 'Real-Life', wo ihr ja leider keine Twings habt.

Ihr seht: Es ist für mich völlig unmöglich, angesiochts der Umstände auf eurem Realm mit euch zu spielen.


Viel Spass noch wünscht

Alex

9.1.09 20:38


Die BOMBE!!!

Ausnahmsweise auch mal was Ernsthaftes (Ja, Schaari, wirklich ernsthaft, nich bloss wirklich passiert - obwohl, das leider auch): Als der Autor diese Zeilen schrieb, war er wieder stark genug zum tippen. Vorher ging das eine ganze Weile nicht. Warum? Nun ja, ich hatte einen wichtigen Termin. Sollte 16 Uhr einen Bekannten dazu abholen. Wiedermal das allseits bekannte Phänomen: 16.05 bemerkt man, dass man eigentlich schon da sein sollte. Man raucht noch eine, macht sich langsam auf den Weg, wartet auf die Straba, setzt sich rein. Gedankenverloren. Ihr kennt diese Viererdinger, wo sich vier Leute setzen und sich trotzdem angucken können. Da saß ich. Bahn ziemlich voll. Omas stehen. Ich alleine auf einem Vierer. Mir Bockwurst, neben mir ist ja noch Platz. Und wenn die so arrogant sind, sich nicht neben mich zu setzen, bin ich so assozial, nicht aufzustehen. Egal. Eine Station weiter: Ein Mädel betritt die Bahn, erst sehe ich sie nur im Augenwinkel (weil Blick nach draussen). Dann der Fehler: Sie setzt sich auf den Platz genau mir gegenüber, vielleicht 80 cm von mir entfernt. Das Problem: Dieses Mädel war die BOMBE!!! Rote Haare. 90-60-90. Sommersprossen. Zuckersüß. Nein. Zuckertortensüß. Nein. Zuckertorte mit Caramell-Süß. Ihr merkt, das ist nicht mein Gebiet. Ich esse nicht so gerne süßes Zeug. Aber süß wie ein Schweinsbraten klingt scheisse. Verflucht, ich würde 'ne kostenlose, lebenslange Bierflatrate gegen die eintauschen. Ok, nicht angucken, Alex. Jeder Kerl weiss, dass das nicht geht. Die wird das schon nicht bemerken. Jeder Kerl weiss, das sie es natürlich bemerkt. Jetzt bloss cool bleiben. Leider hat Gott das 'Cool-bleiben in solchen Situationen' aus dem Genpool des Mannes entfernt. Beine zusammen, vorbeugen. Leicht, um ihr nicht zu Nahe zu kommen. Aber bitteschön so weit, dass keiner merkt, das man eine Latte hat, mit dem man 'nen Nagel in eine Stahlbetonwand kloppen könnte. Tommy Jaud wird mir verzeihen, aber es ist ein Irrtum, das in solchen Situationen mit 1000 Punkte Leuchtschrift das Wort 'Ficken' auf der Stirn steht. Geht gar nicht. Das ganze Blut wird schließlich grade mit Pumpleistungen, die sonst nur Ölfördertürme schaffen, in den Unterleib gepumpt. Um zwar nicht zum 100 m-Sprinten. Termin, Bekannter: Bockwurst. In zwei Stationen muss ich raus: Wie denn? Gehen unmöglich. Handy klingelt. Glücklicherweise ist der Vibra an und durch die erhöhte Sensibilität der Unter-der-Gürtellinie-Region krieg ich es mit. Deswegen haben Kerle ihr Handy in der Hosentasche. Aber was machen Frauen dann mit ihren Handtaschen? Egal. Bekannter dran. 'Wo bist du?' 'Hauptbahnhof' 'Dann warte da, ich komme hin' Im Nachhinein muss ich feststellen, dass es sich sehr schlecht spricht, wenn man nichtmal mehr die Spucke zum sabbern hat. Vorteilhaft. Sonst hätte ich jetzt wohl schon die ganze Bahn geflutet. Ich beende das Gespräch mit einem 'Ja'. Da die Kapazitäten meines Körpers aber grade definitiv nicht im Sprachzentrum der Hirns liegen, verschwindet da 'J' im präsexuellen Nirvana. Dürfte also mehr wie ein 'A' geklungen haben. Wie ein Baby. Ein großes, schweres Baby mit Kampfstiefeln, Dynamo-Schaal, Lederjacke und Kaputze auf dem Kopf. Wäre die Kleine Soziologie-Studentin, sie könnte ihr Doktorarbeit drüber schreiben, warum Männer in ihrer Gegenwart zu Dadaistischen Wortfetzen neigen. Die Welt ist ungerecht. Männer sollen das starke Geschlecht sein und ein Mädel reicht um uns zurück in die kognitive Steinzeit zu schicken. Reizüberflutung. Totale Lähmung. Ich sitze da wie ein Teletubbie in Stalingrad. Glücklicherweise musste sie auch am Hauptbahnhof raus. Als ich wieder halbwegs klar denken kann, ist sie natürlich weg. Keine Ahnung wohin. Mein Bekannter begrüßt mich. Wir sind spät dran. Aber an irgendwas von dem Termin errinnern werde ich mich sowieso nicht können...
9.1.09 20:40


Austreten

Und wiedermal eine bekannte Szenerie: Man war etwas tun. Etwas sinnvolles. Mit anderen. Man kann sich ja danach noch auf zwei oder drei BierCHEN in eine Kneipe setzen.Das aus den zwei oder drei gerne mal 10-15 werden ist bekannt, ebenso das man genau dann, wann man das wissen sollte, nicht daran denkt. Der Abend endete 7.30 bei einem Kumpel. Mittlerweile ist es am Folgetag, 15.30. Vor drei Stunden ist man das erste Mal erwacht. Als man feststellte, das Kopf bewegen mit unzumutbaren Schmerzen verbunden ist, stellte man die Versuchsreihe aber relativ schnell wieder ein. Vor zwei Stunden erwachte (erwachte? erwich? erwuch?) man ein zweites Mal und konstantierte, das Kopf bewegen mit zunehmender Schlafdauer weniger schmerzhaft wird. Allerdings führte dies zu der zusätzlichen Feststellumg, das Decke zurückschlagen gleich kalt am Sack und deswegen Decke wieder drauf, weiterjepennt. Vor einer Stunde ist man dann mal aufgestanden. Noch gradeso 'ne Kippe und 'nen Kaffee geschnorrt (vgl. Def: Nuttenfrühstück), bemerkt, dass definitiv keine Kippen und kein Bier mehr da ist (vgl. Def.: Übergesetzlicher Notstand) und sich dann auf den Nachhauseweg gemacht. Sogar am Hauptbahnhof angekommen. Und in eine Bahn gestiegen. Der Fahrtrichtung nach sogar der Richtigen. Und da sitzt du dann da. Du siehst aus wie drei Jahre Gulag. Mit einem Atemzug von dir könnte man einen vier Tonnen Elefanten einschläfern. Deine Klamotten haben alle Used-Look, leider auch beim Geruch (und du ehrlich gesagt auch). Du schaust aus dem Fenster. Du würdest genauso viel sehen, würdest du 'ne Wand anstarren. Oder 'nen onanierenden Buckelwal (Wobei ich nicht behaupten möchte, dass es wissenschaftlich gesichert ist, das Waale onanieren (Waale? Walen? Wäle? Bei Saal heisst's ja auch Säle - mit nur einem 'Ä', was schon wieder mehr wie Saeleé aussieht. Wahrscheinlich französisch für Zimmer, in denen Kapitulationen unterschrieben werden. Egal, ich schweife ab. Schweifen. Kein Mensch blickt bei den Klammern, die ich in diesem Nebensatz auf und zugemacht habe mehr durch. Ich beschließe, sie alle offenzulassen. Der Satz ist hier per Definition zu Ende. Punkt. Der Absatz auch. Punkt. Schweifen. Eine Überleitung auf Morgenmagazin-Niveau muss mir gestattet sein: Wenn man den Blick, den du da in der Bahn grade hast, beschreiben wöllte, könnte man sagen: Man lässt ihn schweifen (Wer nicht mehr weiss, wo wir uns grade befinden: Steht oben. Nachlesen, aber dali!) Man denkt an nichts böses. Das liegt wahrscheinlich daran: Man denkt an gar nichts. Die Teufelchen in deinem Kopf stehen grade vorm kognitiven Kadi und müssen den Engelchen erklären, warum man so sinnlos so viel Geld und einen kompletten Tag vergeudet hat. Inquisition im Kortex. Man bekommt von hier und da Gesprächsfetzen mit. Erika hat grade in der Bahn Beate getroffen. Und dabei hat sie vor zwei Stationen noch an Beate gedacht. Ein Zeichen? Sollte ich mir das merken, falls die Polizei irgendwann mal fragt. Erika noch heimlich fotografieren? Da ich nicht mehr feststellen kann, wer Erika und wer Beate ist, lasse ich es dann. Albrecht muss heute länger arbeiten. Am Freitag. Es sind in der Produktion noch einige Löcher zu stopfen, sagt seine Frau/ Freundin/ Köchin/ wie auch immer. Kreative Formulierung, denke ich mir. Dann geschieht es! Irgendwer sagt den Satz: 'Türkei ist nicht Europa. Und wird auch nicht in die EU aufgenommen. Sonst trete ich aus!' Zugegeben, dieser Satz ist nun wirklich nicht so gehaltvoll, als das er via Aufnahme in meinen Blog virtuell geadelt, wenn nicht gar seelig gesprochen werden sollte. Was danach in meinem Kopf passiert schon eher. Kann man aus der EU austreten? Ja, klar, Staaten können das aber schließlich bis 'Du' auch immerhin Deutschland, wer auch immer dieses Arschloch von 'Du' ist. Aber kann man als Einzelner wirklich aus der EU austreten? Kann man auch aus Deutschland austreten? Aus dem Rundfunkstaatsvertrag? Wäre praktisch, wegen GEZ-Gebühren. Oder aus dem Grundgesetz? Und dann einfach rauben, morden und vergewaltigen, wie man will? Oder aus der NATO - dann müsste jeder Selbstmordattentäter, der ein Flugzeug entführt, vorher fragen, ob denn alle Passagiere auch NATO-Mitglied sind. Wäre schlecht, weil könnte in günstigen Stunden sogar deutschen Beamten auffallen (Man munkelt, sie seien nicht so schlecht, wie ihr Ruf. Und schließlich findet auch ein blindes Huhn...) Und vor allem: Was passiert, wenn die in Brüssel erfahren, das Mandy S. aus D. (ich nenne sie einfach mal so) aus der EU austreten will? Ganze Euro-paletten mit Handtüchern werden vollgeschwitzt. Länderübergreifende Fraktionen begehen kollektiven Selbstmord. Nicolas Sarkozy beweist, das höhere als Lichtgeschwindigkeit möglich ist, nur indem er an allen Krisengesprächen, die er einberufen hat, teilnimmt. Nein, wahrscheinlich wird gar nix passieren. Angie wird vielleicht wenigstens öfftlich eine gemeinsame Lösung fordern (vgl. Volker Pispers - unbedingt anschauen!!!). Aber ansonsten wird nichts passieren. Und es ist auch komplett sinnlos, darüber nachzudenken. So sinnlos, wie dieser Text. Aber ich hatte meinen Spass beim schreiben...
9.1.09 20:42





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