* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Themen
     Meine kleine, blaue Welt
     Keksorzistisches






Neulich, Spätshop...

So, bei aller allgemeiner Belustigung, JETZT wird es Zeit, das auch mal ein ernstes Problem Einzug in die goldenen virtuellen Hallen meiner geistigen Schöpfungskraft hält (Lemminge – bäh...): HIPHOPPER!!!


Neulich, Spätshop

Ich hab mir grade fünf Sternis geholt, soll nen chilliger Abend werden, nicht zu lang halt...

Ich war grade am bezahlen, das seh ich sie neben mir: Zwei Hiphopp, geschätze Dreizehn, verzweifelt auf der Suche nach Clerasil und – heute abend sind sie mal cool – beide ne 0,33ger (Ein-Schluck-)Flasche Beck's Gold in der Hand (Ey, heut sauf ick mich ma voll dicht, alta!). Der Durchschnitts-IQ im Raum sinkt auf Bodenfrosttemperatur, mein gefühlter liegt bei 400, als diese beiden Vollpfosten ihre Hängehosen samt Restkörperhaltung zu mir drehen – aber nein, als wäre ein purer Blick nicht Selbstüberschätzung genug, fängt der eine auch noch an zu reden: 'Ey alta, so ne grütze kann man doch nich saufen, kauf dir ma richtges BIER!'

Bitte, WAS? Auch, wenn man übersehen KÖNNTE, das das grade jemand sagt, der ein BECK'S GOLD in der Hand hat – glaubt mir, in solchen Momenten wünscht man sich nichts mehr, als das diese beiden kratergesichtigen Nachwuchshobbits vom kosmischen Todesriff aus dem Laden gefegt werden, wo sie sich dann drei Stunden Axle Rose's gekreische bei Knocking on Heavens Door anhören müssen, bis sie vor lauter heulen dehydriert sind. Und dann kommt Lemmy... JEAH!

Aber nein, Mami hat einen ja gut erzogen, man entscheidet sich für die Royal-Taktik: Oberlippe steif, Blick in die Augen und drei Zentimeter vor ihrem in den Kniekehlen hängenden Körperschwerpunkt vorbeigehen...

Und dann, wenn man schon derart arrogant den Laden verlässt, in der sicheren Überzeugung, das die drei anwesenden mitt-11jährigen 'Gangstabräute' mit Blech in der Fresse und ner Frisur, die allein dem Friseur als Bescheinigung einer schweren Alkoholkrankheit dienen könnte, dann kommt natürlich noch das letzte Meisterstück: Grade hat der eine vor seinen Kindergartenschlampen seine Ehre mit dem Satz 'Ey, Spacko, Deine Muddah schwitzt beim kacken!' gerettet, da dreht man sich auf dem Hacken rum, Kaputze runter, Brille ab, Amre vom Körper verschränkt: 'Und du bist?'

'Ähmm, schon gut, alta, war nich so gemeint, ey, is schon gut, ey, isch hab kein Problem und so, weissu?'

'?!?'

'Ey, lass mach kein Stress machen un so, ey, wir wollen hier nur chillen un so, weissu?'

'Ahya'


Zu meiner grössten Freude und Belustigung hörte ich im Weggehen noch, wie der Ladeninhaber den Sonderschulkindern das Schild an der Ladentür vorlas: 'Der Konsum alkoholischer Getränke vor dem Spätshop ist verboten!'

'Okok, alta, wir gehen ja schon...'

Na, denkt man sich in solchen Momenten – sind die cool...

16.11.07 17:45


Werbung


Die schlauen und die Starken

2007 n.Chr.

Ganz Gallien ist von der Corvus Corax besetzt

Ganz Gallien?

Nein! Ein kleines Dorf namens Christianium hält immernoch durch – taglich widerstehet ihr weiser Fürst der Gefahr erwachsen zu werden und ist mit seinem allwissenden Nichtskönnen immer wieder Quell guter Laune – wenn auch bei anderen. Sei's drum, hören wir mal rein, nach Christianium, denn grade sind folgenschwere Neuigkeiten eingetroffen:


'FRISCHER JÄGERMEISTER! FRISCHER JÄGERMEISTER! - Oh, Guten Morgen Lästerfix, was darf's denn heute sein?'

'Hach, gib mir mal drei Flaschen'

'Nur?'

'Ja, weisst du, wir haben eigentlich selber noch genug – unsere letzte Hirschernte war sehr gut, nur unser Nachbar, der ist etwas schlapp auf den Beinen. Stell dir vor, gestern kam er mit seinem Fahrrad bei uns den Berg rausgefahren – mit einer lahmen 60, und das obwohl er beide Hände am Lenker hatte!'

'Ach? Hauabwienix war doch sonst immer ganz flink auf den Beinen?'

'Jaja, das wunderte mich ja – er war ganz aus der Puste, als ich im vorbeifahren mit ihm sprach...'

'Was du nicht sagst!'

'Ja, und was er erzählt hat! Hast du Schon gehört, das die Corvus Corax das Bautzner Tor erobert hat?'

'Nein!'

'Dochdoch, er meinte, er und seine 2377208375 Brüder hätten dort in der Phalanx gedient, aber sie seinen niedergerannt worden!'

'Und unser Häuptling Kannnix?'

'Der große 'Ich-weiß-alles'? Man erzählt, er habe diesen Römern das Dorf gegen Bezahlung überlassen, so wie damals das Baumhaus!'

'Nein'

'Dochdoch, und die Siedler, die neulich los marschiert sind – denk dir, die sind zu entfernten Reichen aufgebrochen!'

'Wieso das?'

'Keine Ahnung, man munkelt, Kannix würde bald von der Corvus Corax zum Asinus Maximus ernannt...'

'Ja, will er denn unsere schöne Stadt auch noch verlieren?'

'Ich weiss es nicht – aber bei unseren Phalanxenschwärmen dürfte das ja nicht passieren...'

[...]


Und so zog die Nachricht vom Fall des Bautzner Tors durch Christianium, bis schließlich der weise Herrscher Kannix sich gezwingen sah, vor sein Volk zu treten:


'Ohr scheisse, ne, ich hab mir fast die Knochen gebrochen, als ich die Treppen hier hoch bin. Ohr aua, ohr – wisst ihr schon, das Bautzner Tor is weg. Und mir siedeln jetzt woanders, weil ich hab mich auf Grund von [...] zu folgender Taktik entschlossen [...]' (leider kann die Rede nur auszugsweise wiedergegeben werden, da der Protokollist erst gegen Ende der Rede erwachte – so munter, wie man es nach über drei Tagen eben ist...


Wird der weise Herrscher Kannix fern ab der Heimat für sein Volk einen Ort des Friedens finden? Werden neue Städte gedeihen und Kunst und Kultur statt Krieg und Missmanagment in den Balladen der fahrenden Dichter thematisiert? Wird das Reich aufblühen und eines Tages in der Lage sein, seine Feinde selbst zu unterwerfen? Wir wissen es nicht – aber wir bezweifeln es...

13.11.07 20:36


wenn kekse kochen

Nunu, nach dieser ja doch eher längeren blog-abstinenz hat sich ein problem herrauskristalisiert, wenn nicht gar herrausdiamantisiert, welches dringlichst einer zeitnahen, polulärwissenschaftlichen analyse unter zuhilfenahme meines grandios überhöhten halbwissens bedarf:

wenn kekse kochen

'ZU VIEL SALZ!' hallt es durch die zuckerbäckerei. Tjaja, wir wie wissen, ist der keks an sich zwar doch wohlgeniesbar, aber wenn er zum salzgebäck wird...

nicht mal die zeitweise metamorphose des kekses an sich zum sauerteig kann die soziologische katastrophe simulieren, die dieses ereigniss auslöst, und uch der ganzen alten meister katharsis wirkt geläutert gegen...

'zu viel salz!!!'

jaja, ich mach ja schon. alte griechen hin, alte griechen her, det zeuch is versalzen...

das es zu viele köche gewesen wäre kann man ja, da es den keks an sich ja nur einmal gibt (zum glück! - untersteh dich, ahmadinedschad!!!) wohl ausschliessen...

und das der keks zuviel an sein buttercremetörtchen gedacht hat wohl auch...

'zu viel salz!!!'

jaja, bissi rumlabern muss sein...

was nun, fragt sich der geneigte leser, wie der ungeneigte, der, ob seines aufrechten zustandes, das ganze ausmaß des dilemmas überblickt. Die früchte harter arbeit versalzen, der keks wird krümeliger, zu retten ist hier nichts mehr. Doch halt! Wer sagt das? Genauso, wie die meisterköche von lindt bei zu herber kakaomischung einfach noch etwas mehr nestle-kakaoimmitat mit 97% fett (auf der packung steht 0,97 – ansichtssache) auf die super-premium-deluxe-weihnachtspralinen streun und einfach drei millionen mehr für den werbespot ausgeben, genauso findet auch hier der schlitzohrige ökonom von nebenan (wie, sie dachten, ihre zeitung habe keinen wirtschaftsteil?) eine pfiffige lösung.

'salz ist das schwarz von morgen' liesst man dann in modemagazinen, in wie vielen sinnfreien werbespots noch sinn- (und gehirn-)freiere, aber attraktive mittdreissiger mit ihren ebenso sinn-, gehirn- und vor allem aussagefreien 'ich-ess-jeden-tag-bei-mcdonalds-und-bin-trotzdem-schlank-wie-ein-topmodel-und-das-nur-weil-ich-diese-dollen-kotzpillen-nehm'-kindern salz kaufen gehen, können nur die besten hochleistungsrechner gemeinsam ermitteln (geschätzt: irgendwas mit *10^4742363726467924592) und die verhandlungen mit calgon um die übernahme des slogans 'dann klappts auch mit dem nachbarn' laufen glaube ich bereits (und der große goethe wird vom himmel steigen um mich zu ohrfeigen, weil ich es geschafft hab, im open office mit times new roman schriftgröße 12 sieben zeilen mit einem satz zu füllen) – jetzt sinds neun, ällabätsch!

Und so wird auch diese kriese gemeistert, dank der wirtschaftsWISSENSCHAFT (pfui! - ich muss ide so nennen, sonst passts nich innen kontex).

Und unser keks? Der hat das zeug übellaunig und mit magenverstimmung doch gegessen, in ermangelung von alternativen – und dabei gar nicht gemerkt, welch kulinarische köstlichkeit er sich hat entgehen lassen, hätte er nur einige monate später mal kurz werbung geschaut...

9.11.07 16:46


Die sieben Sternis-Taktik

Nunu, das Wochenende hat es wiedermal gezeigt: Vielzuviele Menschen geben vielzuviel Geld in Kneipen aus. Dabei wäre es so einfach. So einfach, das ich michb genötigt fühle, meine ultimative Anleitung zum Geld-sparen mal zu veröffentlichen. Voilá:

 

Nach temporärer Disposition der abendlichen Umtrunkstätigkeit im Kollektiv wird zum Zwecke der Kostenerspaniss ein Konsum-Lebensmittelmarkt aufgesucht. Hier werden unter Zuhilfenahme von Westgeld, namentlich 2,94 Euro sieben DDR-Premiumexportbiere der Marke Sternburg erworben. Danach begibt man sich zur Stärkung des Bruttoinlandsproduktes an die heimische Zigarettenstopfmaschine und entzieht der imperialistischen Tabakindustrie im Nicht-Sozialisitischen Wirtschaftsgebiet somit die Lebensgrundlage. Nach Sicherstellung der persönlichen Tabakversorgung wird sich die erste und zweite Flasche Sternburg Export einverleibt. Ca. eine Stunde vor der Fälligkeit des aktuell vereinbarten Plantermins zur Kollektivbesprechung in kulturvollem Ambiente wird bezüglich des Erreichens der jeweiligen öffentlichen Personennahverkehrshaltestelle eine erhöhte Achtung an den Tag gelegt, welche zur unverzüglichen Inmarschsetzung zur selbigen führt. Hier überbrücke man einen etwaigen Überplanbestand an Arbeitszeit bis zum Eintreffen der Beförderungsmöglichkeit mit der Öffnung der dritten Flasche und unverzüglichem Beginn der Leerung selbiger. Auch in der Bahn ist – unter Geringhaltung der Ausschussquote – für die zeitnahe Überführung von zwei weiteren Bieren in den Leerzustand zu sorgen. Nach Eintreffen am Einsatzort wird zur genauen Feststellung der Lokalität eine Produktionsbesprechung des Kollektivs angesetzt, in welcher das kulturvolle Ansinnen des Programms durch Konsum einer der mitgebrachten Zigaretten und eines weiteren Sternburg Exports zu gewährleisten ist. Die nunmehr letzte Flasche wird Stärkung der Truppe auf dem Marsch zum jeweiligen Einsatzort eingenommen.


Achtung: Nicht ist diese Taktik bei akutem Unwohlsein sowie dann einzusetzen, wenn schon vor Beginn der Ausführungsphase erhöhter Alkoholpegel festgestellt werden kann. In manchen Fällen kann aber die Hinzunahme eines schnellwirklenden Destillats, welches zum Beispiel der im Volksmund ‚Pfeffi’ genannte Pfefferminzschnapps sein kann, die Erreichung des in diesem Fall gewünschten Zustands des Deliriums beschleunigen. Dies ist vor allem nach der Bekanntgabe schlechter Prüfungsergebnisse und nach persönlichen Niederlagen im Allseitigen Kampf für die Neuerermethoden mit erhöhter Absoluter Wahrscheinlichkeit der Fall. Niemals sollte die Sieben-Sternis-Taktik im Falle eines erhöhten sozialen Interesses an der Schaffung eines Nachwuchs-Produktions-Kollektivs angewendet werden. Die Wahrscheinlichkeit des Zustandekommens des daraus resultierenden Gesellschaftsexperiments ist eher als gering einzustufen und erhält im Weltmaßstab die für sozialistische Friedensproduktion nicht ausreichende Einschätzung ‚Q’.

Auf Herz und Nieren geprüft und für gut befunden. Und wer jetzt meckert, das man da auch einfach und in normalem Deutsch in vier Zeilen hätte hinschreiben können, tja, der meckert eben. Dafür isses mein Blog.

PS: Wer kein Sterni oder keinen Pfeffi mag, kann natürlich auch sämtliche anderen Biere/ Schnäpse verwenden. Aber mit Pfeffi in der Hand und nem Sterni in jeder Arschtasche schauts immernoch am Besten aus...

21.10.07 11:22


Der Keks an sich

Nunu, aus aktuellem Anlass fühle ich mich gezwungen, hier doch ein gesellschaftlich von einer derarten Relevanz geprägtes Problem zu
beleuchten, nein, fast Stadionscheinwerfer-mäßig zu durchdringen, ja, keine Ahnung, wie der Satz weitergeht... dass ich das jetzt auch mache (doll, wa?):
Der Keks als solcher.
Und ich meine jetzt nicht den Handelsüblichen 'Keks' im Sinne von 'Keks', keinen Doppelkeks (zwei davon - grausige Vorstellung) und schon gar keine Prinzenrolle. Nein, sondern den Keks an sich. Dieser nämlich ist als solcher erst einmal nichts schlechtes, auch, wenn er manchmal etwas krümelig wirkt, teilweise fast schon altbacken. Nein, der Keks an sich ist wohl eher deliziös,
das so genannte 'keksen' löst bisweilgen Hochgenuss in den unendlichen Untiefen des untiefen Niveaus aus. Jaja, meine Damen und
Herren, selten zuvor war ein simpeler 'Keks' von solcher unbändigen Vollkommenheit (um nicht zu sagen so unglaublich voll), von solcher Ausstrahlung, das man ihn doch eher für Schwarzwälder Kirschtorte, Schokokuchen, mindestens aber eine Erdbeerschnitte halten musste. Der Keks als solcher ist also unbedingt zu empfehlen, ein Geheimtipp, ja, gar ein 'Must-Have'. Anzutreffen, um die werten Leser nicht mit ihrem Verlangen im Dunkel des Halbwissens zu lassen, ist der Keks in bestem Zustand im 'Club Mensa' in Dresden...

Erdbeerschnitte...
LOOOOOOOOL, Schaari, das wird dein neuer Spitzname...

20.10.07 19:04


Sodale

Nunu, der Alex hat jetzt auch seinen eigenen Weblog. Bloss was er schreiben soll, weiss er noch nich... Najut, versuchen wirs: Lalala Text vergessen Scheissegal... Sinnvolle Texte kommen später...
20.10.07 15:23


[erste Seite] [eine Seite zurück]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung